Frauneder Herta

Geb. 11.12.1912 in Bruck an der Mur, Stmk.

Gest. 29.4.1999 in Bruck an der Mur, Stmk.

Frauneder Herta, verh. Frauneder-Rottleuthner; Architektin Geb. Bruck an der Mur, Stmk., 11.12.1912 Gest. Bruck an der Mur, Stmk., 29.4.1999

Herkunft, Verwandtschaften

Tochter von Johann Paul Frauneder (†1914), Gutsbesitzer in Bruck/Mur und Dora, geb. Rudin (†1972) aus Basel.

LebenspartnerInnen, Kinder

1939 Heirat mit Arch. Dipl.-Ing. Ernst Rottleuthner, 3 Kinder.

Ausbildungen

Realgymnasium in Bruck/Mur (1929). Ab WS 1929 bis SS 1935 studierte sie an der TH-Graz, an der Bauschule Architektur. I. Staatsprüfung Juli 1932, II. Staatsprüfung Juli 1935. Ziviltechnikerprüfung im Juli 1946

Laufbahn

Beruf: Architektin. Berufspraxis während des Studiums u. a. bei Arch. Eichholzer in Graz. Nach dem Studium 1935 in Regensburg/D, danach für kurz in Timisoara in Rumänien (Zündholzfabrik und Wohnhaus). Von 1936-38 am Ammersee in Bayern bei Arch. Holzbauer. Von 1938 bis 1941 bei den Reichswerken Göring in Linz und Berlin. Ab Mai 1941 bis 1968 gemeinsames Büro mit Ehemann Ernst in Bruck/Mur. Von 1968-88 eigenes Büro in Bruck/Mur. Bekannt wurde sie ab 1953 wegen der zahlreichen Schwimmbäder, wobei der Kleinkinderbereich mit der so genannten „Freilandgehschule“ ihr spezielles Fachgebiet wurde. Bekanntester Bau: Frei- und Hallenbad in Graz-Eggenberg (1974 eröffnet). Weiters Planung und Bauleitung von Schulen, Geschäften, sozialer Wohnbau, Einfamilienhäuser sowie Entwürfe von Einrichtungs­gegenständen.

Besonderes: 1. Absolventin der Architektur an der TH-Graz.

Quellen

Lebenslauf aus dem privaten Nachlass von Arch.in Dipl.-Ing.in H. F.-R. TUGA: Matrikelblatt von H. F.

Literatur

Dorfer/Wieser 2000, Eberwein 2004, http://www.woment.mur.at/

Helga Eberwein