Das Projekt

Was ist biografiA?

Das Projekt

biografiA wird seit 1998 am Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst durchgeführt und hat die umfassende historisch-biografische Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten zum Ziel.

Publikationen

Die umfangreiche Dokumentations- und Forschungsarbeit des Projekts wird einer breiten Öffentlichkeit in thematischen Modul-Publikationen und einem mehrbändigen Lexikon zugänglich gemacht.

Datenbank

Die Konzeption der biografiA-Datenbank orientiert sich an den Überlegungen der feministischen Biografieforschung und umfasst derzeit über 20.000 biografische Einträge.

Laufende & abgeschlossene Forschungsprojekte

Frauen in der Wissenschaftsgeschichte

frauenspez. Wirken in der Wissenschaft nach 1945 Finanziert durch BMWF – Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Dr. Ilse Korotin, Mag. Nastasja Stupnicki

Österr. Frauen im Widerstand

Widerstand im Nationalsozialismus Finanziert durch Zukunftsfond der Republik Österreich, Nationalfond der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus Dr. Christine Kanzler, Dr. Ilse Korotin, Mag. Karin Nusko

Frauen im Umfeld des jüdischen Prager Kreises

Kreative Netzwerke und Transaktionsfelder Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Dr. Ilse Korotin, Mag. Dr. Susanne Blumesberger, Mag. Rahel Rosa Neubauer

Wiener Frauen in der Zwischenkriegszeit

Schwerpunkt Psychoanalyse Finanziert durch MA57, Frauenförderung Dr. Ilse Korotin

Jüdische Schriftstellerinnen Österreichs

Ihr Leben, ihr Schicksal und ihr Schaffen Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Univ.Doz. Dr. Ernst Seibert, Mag. Dr. Susanne Blumesberger

Jüdische Frauen in Österreich

Wirkung auf Wissenschaft, Kunst und Kultur Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank, Nationalfonds der Republik Österreich Mag. Dr. Susanne Blumesberger

Kinder- und Jugendbuchautorinnen

857 im Projekt biografierten Frauen Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Mag. Dr. Susanne Blumesberger

Naturwissenschafterinnen in und aus Österreich

Biografische und wissenschaftsgeschichtliche Studien Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Mag. Brigitte Bischof

Wissenschafterinnen in und aus Österreich.

Publikation eines Lexikons Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Brigitta Keintzel, Dr. Ilse Korotin

Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel der Bibliothekarinnen.

In Kooperation mit Verein Frida. Finanziert durch Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank Dr. Edith Stumpf-Fischer, Dr. Ilse Korotin

Das biografiA Lexikon

Lexikon österreichischer Frauen.Das 4-bändige Lexikon österreichischer Frauen wurde von Ilse Korotin herausgegeben und erschien 2016 im Wiener Böhlau-Verlag. Die umfangreiche Sammlung beinhaltet rund 6.500 Biografien österreichischer Frauen* von der Römer/innenzeit bis zur Gegenwart im geografischen Wirkungsbereich des heutigen Österreich. Es werden Frauen* in Politik, Gesellschaft, Kultur und Geschichte porträtiert, wobei sich die Konzeption des Lexikons an Überlegungen der feministischen Biografieforschung orientiert. Die Ergebnisse sind sowohlgedrucktsowie auchonline frei im Open Accessverfügbar. Das Lexikon wurde im Mai 2016 von Bundespräsident Heinz Fischer in den Räumen der Präsidentschaftskanzlei feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.

Österreichische Frauen im Widerstand

Biografien zur Veranschaulichung des Wirkens in verschiedenen Bereichen des Widerstandes.
Frauen haben im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur in Österreich eine maßgebliche Rolle gespielt. Als Trägerinnen des österreichischen Widerstandes fanden sie jedoch in der zeithistorischen Forschung erst relativ spät Berücksichtigung. Das Projekt stellte sich die Aufgabe, nicht nur die bekannten österreichischen Widerstandskämpferinnen wieder in Erinnerung zu rufen, sondern vor allem auch den Spuren vergessener oder bislang noch nicht dokumentierter Schicksale nachzugehen und das Leben dieser Widerstandskämpferinnen einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.

Bibliothekarinnen in Österreich

Der Weg zur beruflichen Gleichstellung.
Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern – meist der Leiter großer Bibliotheken – dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Die Ergebnisse des Projekts skizzieren in ausführlichen Beiträgen und zahlreichen Einzelbiografien den langen und hindernisreichen Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauenarbeit im Bibliotheksbereich, womit auch ein wesentlicher Schritt zur Integration in die allgemeine Bibliotheksgeschichtsforschung erfolgte.