Glocker Maria

Frauenrechtsaktivistin

Geb. 23.5.1845 in Cannstadt, Württemberg (Deutschland)

Gest. in

LebenspartnerInnen, Kinder

Erste Ehe mit dem Offizier Oberstleutnant Sailer, zweite Ehe mit Emil Glocker, Architekt.

Ausbildungen

M. G. hatte einen Hauslehrer und besuchte ein französisches Pensionat. Laufbahn; Begann ihre literarische Laufbahn in Wien als Mitarbeiterin der „Neuen Fliegenden“. Lebte später u. a. in Italien, München, Berlin, Eger und Pilsen. Mitarbeiterin des „Schweizer Familien-Wochenblattes” in Zürich und der „Deutschen Frauenzeitung” in Berlin. Ausschussdame des 1. Wiener Hausfrauen-Vereines und Mitbegründerin der 1. Dienstmädchenschule in Wien. Schrieb neben Humoresken und Kulturgeschichtlichem auch über die Frauenfrage. W.: „Das Museum in Eger“ (1892), „Die Gleichwertigkeit der Frau mit dem Manne. In: Frauen-Werke, 2. Jg., Nr. 3“ (1895), „Die Gleichwertigkeit der Frau mit dem Manne. (Forts.). In: Frauen-Werke, 2. Jg., Nr. 4“ (1895)

Literatur

Nigg 1893, Pataky 1898, www.onb.ac.at/ariadne/