Himmelbaur Marietta

Geb. 9.5.1858 in Porto Ré/Kraljevica, Kroatien

Gest. 4.5.1934 in Techendorf/Weißensee, Kärnten

Himmelbaur Marietta, auch: Himmelbauer, geb. Brunetti; Schulgründerin und Direktorin Geb. Porto Ré/Kraljevica, Kroatien, 9.5.1858 Gest. Techendorf/Weißensee, Kärnten, 4.5.1934

Herkunft, Verwandtschaften

Sohn: Wolfgang Himmelbaur (1886-1937), Botaniker.

LebenspartnerInnen, Kinder

1885 Heirat mit Dr. Isidor Himmelbaur, später Direktor der UB Graz.

Ausbildungen

Lehrerinnenbildungsanstalt Graz.

Laufbahn

M. H. war ab 1894 am Aufbau des Frauenvereins „Selbsthilfe” beteiligt, dessen Präsidentin sie auch war. Der Verein gehörte später auch dem Bund österreichischer Frauenvereine an. 1905 wandelte sie die vom Verein unterhaltene Handarbeitsschule in eine Frauengewerbeschule um und leitete diese Schule − eine der ältesten Fachschulen dieser Art in Wien. Sie war an dieser Schule von 1905 bis zu ihrem Ruhestand 1930 als Lehrerin tätig. 1924 erreichte M. H. die Übernahme der Frauengewerbeschule durch die Gemeinde Wien. L.: Braun/Fürth/Hönig 1930, Czeike Bd. 3 2004, Harmer 1948, ÖBL, Der Bund, Zeitschrift des Bundes österreichischer Frauenvereine, 1910, 1916, www.onb.ac.at/ariadne/