Kuhn Felicitas
Geb. 3.1.1926 in Wien
Gest. in
Herkunft, Verwandtschaften
Ihr Großvater war Leiter der Silberschmiede in den Wiener Werkstätten, der Vater war Dentist, er starb früh, was für die Familie finanzielle Sorgen mit sich brachte.
LebenspartnerInnen, Kinder
Verheiratet mit Helmut Kuhn, bekannter Werbetexter, ein Sohn, drei Enkel.
Ausbildungen
Absolvierte die Graphische Staats-, Lehr- und Versuchsanstalt Wien. Ausbildung in Kupferstich bei Prof. Hans Ranzoni.
Laufbahn
War Mitarbeiterin der Kinderzeitschrift „Wunderwelt” in den Jahren 1948 bis 1956. Zwischen 1956 und 1990 war sie eine der meistgesuchtesten Kinderbuchillustratorinnen Europas, illustrierte mehr als 100 Kinderbilderbücher. Sie illustrierte vorwiegend in Aquarell und Feder, früher auch mit Hilfe des Kupferstichs. Sie gestaltete auch Kinderspielkarten, Spiele und Quartette für die Wiener Spielkartenfabrik F. Piatnik & Söhne, sowie Kalender, Glückwunschbillets und Weihnachtskarten. Lebt seit 1995 in Baden bei Wien, schuf mehr als 100 Aquarellporträts der 600 Rosensorten des Rosariums, wobei das Rosenmalen eine ihrer besonderen Fähigkeiten war. Ihr Mann unterstützte sie in der Entfaltung ihrer künstlerischen Talente indem er ihr in bürokratischen Angelegenheiten zur Seite stand und vertrat sie auch nach außen, damit seine Frau in der Branche als weibliche Künstlerin nicht ausgebeutet werde. Er sorgte auch dafür Werke seiner Frau in einer privaten Sammlung zusammenzuhalten, da F. K. dazu neigte ihre Verlagsmuster großzügig zu verschenken. Bis heute gelten F. K. und Peter Paul Prinz als die Wunderwelt-Granden und ihre Bücher sind tatsächlich bis heute in vielen Kinderzimmern zu finden.W. u. a.: Illustrationen für: „Zehn kleine Negerlein“ (1965), „Die schönsten Grimms Märchen“ (1973), „Die Zwergenschule“ (1971), „Sandmännchen erzählt“ (1982), „Geschichten vor dem Schlafengehen“ (1982), „Ein lustiger Tag“ (2004)Literatur
Wunderwelt 2008, http://www.noen.at/redaktion/stolznoe/, www.wunderwelt.atspace.com