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Müller-Preis Ellen

Fechterin

Geb. 6.5.1912 in Berlin-Charlottenburg, Deutschland

Gest. 18.11.2007

Müller-Preis Ellen; Florettfechterin und Olympiasiegerin

Geb. Berlin-Charlottenburg, Deutschland, 6.5.1912 Gest. 18.11.2007, Wien  

Herkunft, Verwandtschaften

Tochter einer Rheinländerin und eines Steirers, E. hatte die österreichische und deutsche Staatsbürgerschaft, legte die deutsche später zurück.

LebenspartnerInnen, Kinder

Drei Kinder.

Ausbildungen

Gymnasium, Matura, Sportlehrerausbildung, private Ausbildung im Fechten bei Fr. Prof. Werdnik, Wien.

Laufbahn

War in der Jugend Leichtathletin, kam mit 18 Jahren zum Fechtsport, übersiedelte zu ihrer Tante Professor Werdnik, die in Wien als Fechtmeisterin tätig war. Nach einem halben Jahr wurde sie österreichische Meisterin, errang zahlreiche Preise. Baronin Rothschild übernahm die Kosten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Sie beendete 1962 ihre Laufbahn, ordentliche Hochschulprofessorin für Musik und Darstellende Kunst; am Wiener Burgtheater für historisches Fechten und Atemtechnik tätig. Zusätzlich kümmerte sie sich unentgeltlich um den Nachwuchs. Mittelschulprofessorin für Deutsch und Turnen. Als Fechtmeisterin am Reinhardt-Seminar tätig.

Auszeichnungen, Mitgliedschaften

1932 Goldmedaille im Damenflorett bei den Olympischen Spielen in Los Angeles, 1936 Bronzemedaille im Fechten bei den Olympischen Spielen in Berlin und 1948 in London vierfache Weltmeisterin; 3 Weltmeistertitel (1947, 1949, 1950); 21-fache österreichische Meisterin, 1950 Ehrennadel der Stadt Wien; Mit dem Olympiaorden ausgezeichnet.

Werke

„Olympiasieg“ (1923)

Literatur

Adam1984, BLÖF, Dutzler 1995, Kamper 1972, Teichl 1951, Weinzierl 1975, www.aeiou.at , Der Abend 14.10.1950 Ellen Müller-Preis – Wikipedia