Posch Marie

PädagoginVolkskundlerin

Geb. 16.12.1859 in Henndorf (Neumarkt), Sbg.

Gest. 28.8.1914 in Salzburg, Sbg

Laufbahn

M. P. unterrichtete ab 1878 an der Volksschule in Bruck an der Großglocknerstraße, ab 1882 an der Mädchenvolksschule St. Andrä (Stadt Salzburg), deren Leiterin sie 1899 wurde, 1907 Direktorin. Ihr volkskundliches Interesse galt besonders der Erforschung der ehemaligen Salzburger Klöppelspitzenindustrie und des damit verbundenen, weit über die Grenzen des Landes reichenden Spitzenhandels. W.: „Zwei Salzburger Bräuche. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49“ (1909), „Die Salzburger Spitzenklöppelei und der Spitzenhandel. Ebd., 51“ (1911)

Literatur

Friedrich 1995, ÖBL, Marie Posch. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 54, 1914, Salzburger Chronik 30.8.1914, Salzburger Volksblatt 30.8.1914, Zeitschrift des Salzburger Lehrervereins 1914., S. 118 ff.