Roland Ida

Schauspielerin

Geb. 18.2.1881 in Wien

Gest. 27.3.1951 in Nyon, Schweiz

Herkunft, Verwandtschaften

Vater: Kaufmann; Schwester: Therese Rilla, Schauspielerin.

LebenspartnerInnen, Kinder

Drei Mal verheiratet; in zweiter Ehe mit dem Regisseur Eugen Robert (1877-1944), in dritter Ehe mit dem Schriftsteller und Präsidenten der Paneuropa-Union Richard Nicolaus Coudenhove-Calergi (1894-1972). 2 Adoptivkinder: Erika und Alexander.

Laufbahn

I. R. debütierte 1898 in Innsbruck und war dann ans Stadttheater Ulm, später nach Düsseldorf, Berlin (1905-1908 bei Max Reinhardt) und München verpflichtet. Avancierte 1912-23 zum internationalen Bühnenstar. Am 12. Dezember 1923 spielte I. R. an der Renaissancebühne in Wien die Titelrolle in der Uraufführung von Hans Kaltnekers Mysterium „Die Schwester”: die lesbische Ruth. 1924-27 Engagement am Burgtheater, 1927-29 Gastrollen am Theater in der Josefstadt. 1935 und 1937 wieder am Burgtheater (Charakterrollen in klassischen und modernen Stücken); 1937 Rückzug von der Bühne, Engagement für die Paneuropa-Bewegung; 1938 Emigration. Lebte 1940-45 in New York, danach in der Schweiz. Verkehrsflächenbenennung: 1966 „Rolandgasse“, 1220 Wien; 1970 „Rolandweg“, 1160 Wien.

Quellen

Tagblattarchiv (Personenmappe).

Literatur

BLÖF, Coudenhove-Calergi 1951, Koll 1970, Röder/Strauss 1980-1983, Teichl 1951,Trapp/Mittenzwei 1999, Ullmann 1922, Wikipedia, www.aeiou.at, WZ 29.3.1951, 1.4.1951