Brosig Paula

SängerinSchauspielerin

Hell-Brosig

Geb. 1902 in

Gest. 1993 in 6. April

Herkunft, Verwandtschaften

Vater: Kaffeesieder in Hernals. Buder Otto (verheiratet mit einer nahen Verwandten namens Maria).

LebenspartnerInnen, Kinder

Verheiratet mit Arthur Hell, Regisseur, Operettenbuffo, Komiker.

Laufbahn

Wurde in einer Sommerfrische von Robert Stolz und Bruno Hardt-Warden entdeckt, die den Eltern rieten, die Tochter ausbilden zu lassen, der Vater war jedoch gegen eine Schauspielerin in der Familie. P. lernt heimlich singen. Durch Unterstützung der Mutter kann sie (minderjährig) einen Vertrag nach Baden annehmen. Von Direktor Erich Müller als zweite Besetzung ans Strauss-Theater verpflichtet. Beginn des richtigen Gesangsstudiums, Lehrer Otto Ivo; von Karl Farkas für seine Revue-Operette „Journal der Liebe" ans Bürgertheater empfohlen; Beginn der (internationalen) Karriere, am Zürcher Opernhaus tätig, Uraufführungen mit P. B. als Solistin, einige Gastspiele mit Lehar als Direktor, besonders Aufführung von im 3. Reich als nicht tragbar erklärten Operetten; Gastspiele mit Richard Tauber: Paris Dreimäderlhaus, Abbazia (Festspiele) als Friederike; letzte Rolle vor Kriegsende und vor Geburt des 1. Kindes/Heirat in Danzig; 2 Jahre Pause; lebte in N-Deutschland; Gastspiele in Wien: Rößlwirtin.

Literatur

Bild-Telegraf, 22.4.1958. Paula Brosig gastiert in der Courage. In: Funk und Film, 5.10.1947 Paula Brosig – IMDb