Haas von Längenfeld-Pfalzheim Josefine
Geb. 25.3.1783 in Burglengenfeld (Deutschland)
Gest. 29.11.1846 in Wieden bei Wien (Wien)
Haas von Längenfeld-Pfalzheim Josefine; Wohltäterin
Geb. Burglengenfeld (Deutschland), 25.3.1783
Gest. Wieden bei Wien (Wien), 29.11.1846
Herkunft, Verwandtschaften
Ihr Vater Joseph Sebastian Haas war Lehrer. Ihre Mutter Regina Meixner war eine Gastwirtstochter aus Burglengenfeld in der Oberpfalz. Sie hatte vier Geschwister. Die Mutter starb wahrscheinlich 1793, der Vater 1795.
LebenspartnerInnen, Kinder
Führte mit dem Malteserritter Graf von Lerchenfeld eine „Ehe linker Hand“, d. h. ohne Recht auf Titel und Erbe. Er starb 1844. Tochter: Louise.
Laufbahn
Hinterließ ihr Vermögen für wohltätige Zwecke. Gründete eine Stiftung zur Aussteuer junger Mädchen in Burglengenfeld in Höhe von 240.000 Gulden. 1845 wurde sie dafür vom bayerischen König geadelt und erhielt ein eigenes Wappen. Sie war auch Stifterin der Kinderbewahranstalt in Meidling.
Auszeichnungen, Mitgliedschaften
1845 wurde eine Gedenktafel für die Wohltäterin im Bürgermeisteramt von Burglengenfeld errichtet. Verkehrsflächenbenennung: Längenfeldgasse, 1120 Wien, seit 1894. 1905 erfolgte die Errichtung einer Gedenktafel im Kindergarten Haebergasse in Gaudenzdorf.
Literatur
Autengruber 1995, http://www.burglengenfeld.de/