Kimlicek Theresia

Widerstandskämpferin

Geb. in

Gest. 1985 in Wien

Morvaszentjános, Ungarn (Moravský Svätý Ján, Slowakei), 6.4.1897

LebenspartnerInnen, Kinder

Verheiratet mit Stefan Kimlicek (*1898), Schuhmacher.

Laufbahn

Th. K. wurde Anfang April 1942 von der Gestapo erkennungsdienstlich erfasst. In der Werkstatt ihres Mannes Stefan Kimlicek befand sich eine Verteilerstelle für kommunistische Druckschriften. Th. K. übersetzte einen in tschechischer Sprache verfassten Aufsatz eines KP-Funktionärs für die „Rote Front". Sie wurde am 5.4.1941 verhaftet und am 17.6.1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat" zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt und befand sich bis Mai 1945 im Zuchthaus Aichach in Haft. Stefan Kimlicek wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Quellen

Datenbank „Nicht mehr anonym", Arbeiterbewegung, DÖW, Datenbank VGH, DÖW, www.friedhoefewien.at.

Literatur

Baier 1987, Brauneis 1974, Dokumentationsarchiv 1984