Kränzl Susanne
Kränzl; Wallner-Kränzl; Susi Wallner; Leonore Weismann
Geb. 3.2.1868 in St. Leonhard bei Freistadt, OÖ
Gest. 22.4.1944 in Linz, OÖ
Herkunft, Verwandtschaften
Vater: Kaufmann; Mutter: Susanne, geb. Burger; Urgroßvater: Anton Wallner, Verteidiger des Pass Strub. Bis 1872 lebte sie mit ihren Eltern und Bruder Karl in Kremsmünster, nach dem frühen Tod des Vaters im Schiffmeister-Lüfteneggerhaus in Linz, in dem sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte.
LebenspartnerInnen, Kinder
1919 Heirat mit Dr. Emil Kränzl, Beamter und Hofrat, Vorstandsstellvertreter der Post- und Telegrafendirektion für OÖ und Salzburg.
Laufbahn
S. K. war als freie Schriftstellerin tätig. Ihr Lebenswerk umfasst mehr als 1000 Titel, einige Bücher, zumeist aber Kurzprosa, die sie für verschiedene Zeitungen verfasste, was ihr auch ein gesichertes Einkommen brachte. Sie war regelmäßige Mitarbeiterin der Linzer „Tagespost", der Wiener „Volkszeitung" und der von H. Greinz herausgegebenen deutschen Monatshefte für Kunst und Leben „Kyffhäuser". Insbesondere durch ihre Skizzen und Erzählungen für die Wiener „Volkszeitung“ wurde sie sehr bekannt und populär. In ihren Erzählungen, meist unter ihrem Mädchennamen erschienen, skizzierte sie bäuerlich-ländliche, einfache Lebenswelten.
Ausz: Ehrengrab der Stadt Linz am Barbara-Friedhof; Namensgebung Warte St. Leonhard, Wallnerstr. Linz 1940.