Kraus Anni

Lyrikerin

Geb. 2.4.1897 in Mutters, Tirol

Gest. 7.5.1986 in Innsbruck, Tirol

Herkunft, Verwandtschaften

Stammte aus ärmlichen Verhältnissen, kam nach dem Tod ihrer Mutter als Neunjährige mit vier Geschwistern zu ihrer Großmutter.

Ausbildungen

Sie musste vorzeitig die Schule verlassen, um zum Unterhalt der Familie beizutragen.

Laufbahn

Seit 1922 veröffentlichte A. K. Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitungen. Die ersten Mundartarbeiten folgten erst 1936, das erste Buch 1950. Die Autorin hat neben Prosa über 1000 Gedichte verfasst und zählt zu den bekanntesten heimischen DichterInnen. Sie gilt als Wegbereiterin für die Anerkennung der Mundartdichtung als selbständige Literaturgattung.

Ausz., Mitglsch.: A. K. gehörte dem „Turmbund", einer Gesellschaft für Literatur und Kunst, an und ist Trägerin des Ehrenringes der Stadt Innsbruck (1973); ihr Grab befindet sich am Innsbrucker Westfriedhof.

Quellen

Tagblattarchiv (Personenmappe). W.: „Hoamelen tuats“ (1950), „Wegaus und Wegein“ (1957), „Hoamelentuats durchs ganze Jahr“ (1961), „Grallen“ (1962), „Wenn die Berg streitn“ (1963), „Lauter kloans Zuig“ (1964), „Kieselsteine (1967), „Perligg Perlagg“ (1968), „So um dö Zeit“ (1972)

Literatur

Frauen in Innsbruck, Köfler 1986, Lubomirski 1977, http://www.innsbruck.at/…/Frauenlexikon/