Meissner Hildegard
DirektorinFrauenrechtsaktivistinSchulgründerin
Geb. 10.12.1880 in Wien
Gest. 3.3.1964 in Wien
Meissner Hildegard; Direktorin, Schulgründerin und Frauenrechtsaktivistin
Geb. Wien, 10.12.1880
Gest. Wien, 3.3.1964
Herkunft, Verwandtschaften
Schwester: Hedwig Meissner (1879-1965), Mittelschulprofessorin.
Laufbahn
H. M. war Mitbegründerin der Österreichischen Frauenoberschulen. Sie leitete mehrere Jahrzehnte hindurch die Mädchenschulen des ehemaligen Wiener Frauen-Erwerb-Vereines und war Direktorin der Höheren Mädchenschule des Frauen-Erwerb-Vereines in Wien 6. 1935 wurde sie zusammen mit anderen Frauen aus der Leitung des Bundes Österreichischer Frauenvereine zur Mitarbeit im Frauenreferat der Vaterländischen Front berufen. In den Jahren vor ihrem Tod war sie Mitarbeiterin am Österreichischen Biographischen Lexikon und verfasste Biographien über Frauen aus der Frauenbewegung.
1915-45 Direktorin der Schule des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins für höheren Mädchenunterricht (wechselnde Bezeichnung). Mitbegründerin der Schulform „Frauen-Oberschule” (Wirtschaftskundliches Realgymnasium).
Quellen
Tagblattarchiv/Personenmappe.
Werke
„Hg. gem. m. A. Mayer u. H. Siess: Geschichte der österreichischen Mädchenmittelschulen. 2 Bde.“ (1952/55)
Literatur
Bamberger 1966, BLÖF, WZ 9.12.1950, www.aeiou.at