Müllner Hermine
Geb. 9.8.1881
Müllner Hermine; Widerstandskämpferin
Geb. 9.8.1881
Gest. Ravensbrück, Deutschland, 13.4.1945
Herkunft, Verwandtschaften
Schwester: Karoline Huttary; Schwager: Adolf Huttary; Neffe: Albert Huttary; Ida Huttary.
LebenspartnerInnen, Kinder
Ferdinand Müllner (*1890), Glasarbeiter, unterstützte seinen Neffen Albert Huttary, der von der Sowjetunion als Fallschirmspringer eingesetzt wurde. Ferdinand Müllner wurde am 19.4.1944 von der Gestapo Wien erkennungsdienstlich erfasst und in der Folge in das KZ Dachau überstellt, wo er bis Kriegsende inhaftiert blieb.
Laufbahn
H. M. wurde im Zusammenhang mit der Festnahme ihres Neffen im März 1944 zusammen mit anderen Mitgliedern der Familie festgenommen. Sie wurde gemeinsam mit ihrer Schwester Karoline Huttary und deren Schwiegertochter Ida Huttary nach Ravensbrück gebracht, wo sie, nach einem kurzen Aufenthalt im Lager Uckermark, 1945 an Typhus starb.
Auszeichnungen, Mitgliedschaften
Ihr Name findet sich auf einem Mahnmal in Brunn am Gebirge, das 1950 von den Arbeitern und Angestellten der Brunner Glasfabrik errichtet wurde.
Quellen
Datenbank „Nicht mehr anonym”, Arbeiterbewegung, DÖW (Eintrag Ferdinand Müllner), Rathauskorrespondenz, 17.12.2002, www.wien.gv.at
Literatur
Dokumentationsarchiv 1987, Fein 1975