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Šantel Augusta

Malerin

Avgusta; v. Aigentler

Geb. 12.5.1852 in Stainz (bei Graz), Stmk.

Gest. 29.5.1935 in Ljubljana, Jugoslawien (Ljubljana, Slowenien)

Herkunft, Verwandtschaften

Mutter: Henrika (Henriette) von Aigentler, geb. Fischer (1828-1873); Vater: Hugo von Aigentler (1819-1864), Gerichtsrat, der aus Liebhaberei Miniaturen malte. Älteste Schwester von Henriette von Aigentler, verh. Boltzmann.

LebenspartnerInnen, Kinder

1873 Heirat mit Anton Šantel (1845-1920), Gymnasialprofessor; Sohn: Aleksander (Sasa) (1883-1945), Maler, Grafiker und Musiker; Töchter: Henrietta (Henrika) (1874-1940), Malerin und Avgusta (1876-1968), Malerin.

Ausbildungen

1865-72 Malereistudium an der Kunstakademie in Graz bei Tunner und Schwach; anschließend bis zu ihrer Heirat Malereistudium in München.

Laufbahn

A. S. war zuerst an der höheren Mädchenschule in Görz tätig. Während des Ersten Weltkrieges lebte die Familie in Gurkfeld (Krsko), ab 1920 in Marburg a. d. Drau (Maribor) und ab 1929 in Laibach (Ljubljana). Sie widmete sich vor allem der Porträtmalerei. Ihr mehr als 500 Arbeiten umfassendes Oeuvre in Kreide und Pastell ist in der Tradition des Biedermeiers gehalten. Sie malte auch Bilder ihrer Schwester Henriette und deren Gatten Ludwig Boltzmann. Ausstellungen: Laibach 1900, Görz 1912, Nova Gorica 1970 (Familienausstellung).

Literatur

Flamm 1995, Fuchs 1979, ÖBL, Thieme/Becker 1992