Spannring Luise
Geb. 15.7.1894 in Villach, Kärnten
Gest. 17.2.1982 in Puch, Sbg.
Ausbildungen
Nach einer vierjährigen Ausbildung an der Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung in Hallein besuchte L. Sp. von 1912 bis 1917 die Kunstgewerbeschule bei A. Böhm, O. Strnad, M. Powolny und F. Barwig.
Laufbahn
Ab 1919 betrieb sie eine eigene Werkstätte in Salzburg. Ausstellungen: Wassermann (1919), Paris (1925), Ausstellung Deutscher Frauenkunst (1925). L. Sp. fertigte Keramiken für die Wiener Werkstätte an. Ihre in der Kunstgewerbeschule angefertigten Arbeiten wurden dort auch verkauft. Das Salzburger Museum Carolino Augusteum widmete L. Sp. anlässlich ihres 80. Geburtstages eine Ausstellung.
Ausz., Mitglsch.: Mitglied des Österr. Werkbundes und der Wiener Frauenkunst. 1921 wird ihr die goldene Staatsmedaille verliehen.
Literatur
Fahr-Becker 1994, Keckeis/Olschak 1953-1954, Schweiger 1990, Thieme/Becker 1907-1950