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Weihs Elisabeth Maria

FürsorgerinWiderstandskämpferin

Geb. 6.1.1899 in Wien

Weihs Elisabeth Maria, Weiß, Weis, Lisbeth; Fürsorgerin und Widerstandskämpferin

Geb. Wien, 6.1.1899

Gest. ?

Herkunft, Verwandtschaften

Vater: Max Weihs; Mutter: Helene Weihs, geb. Adler (†1940).

Laufbahn

E. W. wurde wegen ihrer jüdischen Herkunft im März 1938 von der Gemeinde Wien, wo sie als Fürsorgerin gearbeitet hatte, fristlos entlassen. Sie war eine von insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen der Erzbischöflichen Hilfsstelle für nichtarische Katholiken, die nach den Nürnberger Rassegesetzen als Jüdinnen definiert wurden. Von ihnen wurden neun deportiert und acht überlebten das KZ nicht. Sie ließ sich am 24.12.1939 in der Pfarre Neusimmering taufen. Einige Wochen war sie bei einer Freundin versteckt, wurde aber am 2. April 1942 von der Gestapo gefasst und in ein KZ deportiert, in dem sie umkam.

Quellen

DAW, Nachlass Born.

Literatur

Kronthaler 2004